| Messwert | Ergebnis | Wozu er dient |
|---|---|---|
| CLS | 0,000 | Nichts springt beim Laden. Kein Fehlklick, weil sich ein Button noch verschiebt. |
| TTFB | 220 ms Median | Zeit bis zur ersten Antwort des Servers. Spanne über fünf Messungen: 169 bis 722 ms. |
| LCP mobil | 516 ms | Zeit, bis das größte sichtbare Element steht. Google wertet unter 2,5 s als gut. |
| LCP Desktop | 1.716 ms | Erster, vollständig ungecachter Aufruf. Auch das liegt im grünen Bereich. |
| Startseite mobil | rund 200 KB | Übertragene Datenmenge über etwa 50 Requests. |
Der stabilste Wert ist der unauffälligste: CLS 0,000, in jedem Durchlauf und auf beiden Bildschirmgrößen. Layout-Sprünge entstehen, wenn Bilder ohne reservierten Platz nachladen oder Schriften spät umbrechen. In einem Shop trifft das genau den Moment, in dem jemand auf "In den Warenkorb" zielt. Dass dieser Wert exakt null ist, ist kein Zufallstreffer, sondern das Ergebnis fester Bildmaße und lokal ausgelieferter Schriften.
Ehrlich bleiben heißt auch, die Streuung zu zeigen: Der TTFB schwankte zwischen 169 und 722 ms. Der Median liegt bei rund 220 ms, einzelne Aufrufe waren deutlich langsamer. Wer Ihnen einen einzelnen Bestwert als Dauerzustand verkauft, hat entweder nur einmal gemessen oder die schlechten Läufe weggelassen.
Wie die Messung entstanden ist
Am 28. August 2026, von einem Standort in Europa, über Chromium bei 1440 px und 390 px Breite. Der TTFB stammt aus fünf aufeinanderfolgenden Abrufen, LCP und CLS aus der PerformanceObserver-API im Browser, das Seitengewicht aus der Resource-Timing-API.
Wichtig zur Einordnung: Das sind Labormessungen über eine einzelne Verbindung, keine Felddaten aus dem Chrome UX Report. Sie zeigen, was die Seite technisch liefert, nicht was jede Besucherin auf jedem Anschluss erlebt. Auf einem schwachen Mobilfunknetz sieht jede Zahl hier schlechter aus. Wir nennen die Methode mit, damit Sie die Werte nachprüfen können, statt sie glauben zu müssen.
Woran man Headless Commerce tatsächlich erkennt
Headless heißt: Das Shop-System bleibt, wo es ist, und liefert nur noch Daten. Das Frontend ist ein eigenständiges Programm. Bei Rum4You lässt sich das im Quelltext der Live-Seite direkt nachsehen. Ein Produktbild wird so ausgeliefert:
rum4you.at/_next/image?url=https%3A%2F%2Fkassa.rum4you.at%2Fwp-content%2Fuploads%2F…&w=640&q=75
Darin steckt die ganze Architektur. Das Bild liegt weiterhin in der WooCommerce-Installation unter kassa.rum4you.at, dort pflegt Rum4You Produkte und Bestellungen wie bisher. Ausgeliefert wird es aber über das Next.js-Frontend, das es vorher auf die tatsächlich benötigte Breite herunterrechnet, im Beispiel 640 Pixel für ein Handy statt der vollen Originalauflösung.
Das ist der praktische Unterschied zu einem klassischen Shop-Theme. Das Backend bleibt vertraut, das Frontend ist frei gestaltbar, und die Bildauslieferung wird nicht dem Zufall überlassen. Wie dieses Vorgehen grundsätzlich funktioniert, steht im Beitrag Headless Commerce erklärt.
Was die Zahlen nicht sagen
Sie sagen nichts über Umsatz, Bestellungen oder Conversion. Diese Daten gehören Rum4You, nicht uns, und wir veröffentlichen keine Kundenzahlen, die wir nicht belegen können. Was hier steht, ist der Teil, für den wir geradestehen: die technische Qualität der Auslieferung, jederzeit von Ihnen selbst nachmessbar.
Der Rest bleibt sichtbar am Ergebnis. Shop, Über-Uns-Bereich und Kundenkonto laufen als ein durchgängiges System in Schwarz-Gold-Ästhetik (#030303 / #D4AF37), nicht als Sammlung von Plugins. Vom Produktregal bis zur Kasse bleibt es eine Marke, ohne Bruch zu einem fremden Layout im letzten Schritt. Im Footer der Live-Seite steht bis heute ein Link zurück zu saweb, kein Pflichttext, sondern ein Verweis, den der Kunde freiwillig gesetzt hat.