| Messwert | Ergebnis | Wozu er dient |
|---|---|---|
| CLS | 0,000 | Kein Layout-Sprung beim Laden. |
| LCP mobil | 1.636 ms | Zeit bis zum größten sichtbaren Element. Google wertet unter 2,5 s als gut. |
| Seitengewicht | 135 KB | Gesamte Startseite, mobil, ungecacht. |
| Requests | 9 | Anzahl der Dateien, die der Browser laden muss. |
| TTFB | 222 bis 338 ms | Fünf Messungen im gecachten Normalbetrieb. |
Die aussagekräftigste Zahl ist hier nicht die Ladezeit, sondern die neun Requests. Eine typische Beratungsseite aus einem Theme lädt ein Vielfaches davon: Slider-Plugin, Icon-Bibliothek, zwei Schriftdienste, Cookie-Tool, Analytics. Jede dieser Dateien ist ein eigener Verbindungsaufbau. Neun Requests bei 135 KB heißt schlicht, dass nichts geladen wird, das niemand braucht.
Zur Einordnung gehört die Kehrseite: Der TTFB liegt mit rund 220 bis 340 ms über dem, was ein Edge-Netzwerk liefern würde, und beim ersten ungecachten Aufruf haben wir über eine Sekunde gemessen. Die Seite läuft auf klassischem Shared-Hosting des Kunden, nicht auf unserem Edge-Setup. Das ist eine bewusste Entscheidung des Kunden und kein Versäumnis, aber es erklärt den Unterschied zu Projekten wie Rum4You, die über Cloudflares Edge-Netzwerk ausgeliefert werden.
Wie die Messung entstanden ist
Am 28. August 2026, von einem Standort in Europa, über Chromium bei 390 px Breite. Der TTFB stammt aus fünf aufeinanderfolgenden Abrufen, LCP und CLS aus der PerformanceObserver-API, das Seitengewicht aus der Resource-Timing-API. Das sind Labormessungen über eine einzelne Verbindung, keine Felddaten aus dem Chrome UX Report.
Zweisprachig, und was das für die Suche heißt
Die Seite ist von Anfang an zweisprachig gebaut, nicht nachträglich übersetzt. Der Sprachwechsel passiert direkt im Browser über Datenattribute im Markup, ohne Nachladen einer zweiten Seite. Für Besucher ist das der schnellste Weg: ein Klick, kein Seitenwechsel.
Ehrlich dazugesagt: Für Suchmaschinen ist diese Lösung nicht die stärkste. Weil beide Sprachfassungen unter derselben Adresse liegen, gibt es keine eigene URL und kein hreflang für die englische Version, und sie kann damit nicht eigenständig ranken. Wer gezielt englischsprachige Suchanfragen gewinnen will, braucht getrennte URLs je Sprache. Für den tatsächlichen Zweck dieser Seite, nämlich einen Auftritt, den man im Erstkontakt weitergibt, ist der Umschalter die passendere Lösung.
Was die Zahlen nicht sagen
Nichts über Anfragen, Mandate oder Umsatz. Diese Daten gehören De Luca, nicht uns, und wir veröffentlichen keine Kundenzahlen, die wir nicht belegen können. Auch das Kleingedruckte stimmt: Adresse, UID-Nummer und Kontaktdaten sind vollständig im Footer hinterlegt.
Der Leitsatz auf der Seite bringt das Selbstverständnis auf den Punkt: nachhaltiges Export-Marketing sei kein Zufall, sondern das Ergebnis präziser Architektur. Ein Anspruch, den der Webauftritt selbst einlösen musste, nicht nur behaupten.