"Was kostet eine Website?" ist die Frage, die die meisten Agenturen am liebsten im Erstgespräch beantworten – nicht auf der Website selbst. Wir haben uns dagegen entschieden: Unsere drei Pakete stehen mit echten Zahlen online, jederzeit einsehbar, ohne Formular davor. Was dort fehlt, ist das Warum. Das holen wir hier nach.
Was am österreichischen Markt üblich ist
Bevor es um unsere Preise geht, der Rahmen. Die Spannen unten sind das, was einem in Österreich typischerweise begegnet, wenn man Angebote einholt. Sie sind bewusst grob gehalten, weil jede seriöse Zahl vom Umfang abhängt.
| Weg | Einmalig | Laufend | Wofür sinnvoll |
|---|---|---|---|
| Baukasten selbst gebaut | 0€ | ca. 10 bis 30€ im Monat | Erster Platzhalter, private Projekte, sehr kleines Budget |
| Freelancer | ca. 500 bis 3.000€ | oft nicht enthalten | Klar umrissene Projekte, wenn Sie die Betreuung selbst organisieren |
| Kleine Agentur | ca. 1.500 bis 6.000€ | meist als Paket buchbar | Unternehmensauftritt mit mehreren Seiten |
| Große Agentur | ab ca. 5.000€ aufwärts | projektabhängig | Konzern, Ausschreibung, viele Beteiligte |
| saweb | ab 749€ oder ab 1.749€ | ab 39€ bzw. 79€ im Monat | Kleine und mittlere Betriebe, die einen fixen Preis wollen |
Zwei Dinge fallen dabei regelmäßig unter den Tisch. Erstens sagt der Einmalpreis wenig aus, solange nicht klar ist, ob Hosting, Wartung und Änderungen enthalten sind. Zweitens ist die günstigste Variante nur dann günstig, wenn Sie die Arbeit, die dann bei Ihnen liegt, nicht mitrechnen.
Wer in Österreich ein kleines oder mittleres Unternehmen führt, sollte außerdem prüfen, ob eine Digitalisierungsförderung in Frage kommt. Über die Wirtschaftskammer gibt es Programme, die einen Teil der Kosten abdecken können. Die Bedingungen ändern sich regelmäßig, daher lohnt der Blick auf die aktuelle Ausschreibung, bevor Sie ein Projekt starten.
Warum Fixpreise statt individuellem Angebot
Die meisten Agenturen kalkulieren pro Projekt: Anfrage, Bedarfsanalyse, dann ein Angebot, das irgendwo zwischen "günstig" und "wir haben keine Ahnung, was Sie zahlen würden" landet. Das hat einen Grund – jedes Projekt ist anders. Es hat aber auch einen Nachteil: Sie wissen vor dem ersten Gespräch nicht, ob Sie sich das überhaupt leisten wollen, und die Agentur hat einen Anreiz, das Angebot an das anzupassen, was sie beim Gegenüber vermutet.
Wir haben stattdessen drei Pakete mit fixem Umfang gebaut: Essential (One-Pager), Professional (bis 6 Seiten) und WaaS (laufendes Rundum-Paket ohne Setup-Fee). Der Trade-off ist ehrlich: Sie bekommen keinen Preis, der exakt auf ein Sonderprojekt zugeschnitten ist. Dafür wissen Sie vor dem ersten Klick, woran Sie sind – und wir kalkulieren nicht anders, je nachdem, wie die Firma aussieht, die anfragt.
Was das Setup wirklich abdeckt
Das einmalige Setup ist nicht nur Design und Code. Darin steckt die technische Grundlage, die bei jedem Projekt gleich aufwendig ist, unabhängig vom Umfang: Cloudflare Edge-Hosting einrichten, DSGVO-konformes Setup (Cookie-Handling, Datenschutzerklärung, Impressum korrekt verlinkt), SSL, und die Grundstruktur für technisches SEO – Meta-Tags, Schema.org-Markup, saubere URL-Struktur. Das ist Arbeit, die bei einem One-Pager genauso anfällt wie bei einer sechsseitigen Unternehmenswebseite, nur mit weniger Inhalten drumherum. Deshalb ist der Essential-Einstiegspreis nicht einfach "Professional geteilt durch sechs" – die Grundkosten sind ähnlich, der Unterschied liegt im Umfang an Seiten und Individualisierung.
Warum Setup plus monatlich, nicht nur einmalig
Eine Website, die einmal bezahlt und nie wieder angefasst wird, verrottet. Cloudflare-Zertifikate, Abhängigkeiten im Code, Sicherheitsupdates, DSGVO-Anpassungen, wenn sich Gesetze ändern – irgendjemand muss das im Blick behalten. Die monatliche Gebühr deckt genau das: Hosting, Monitoring, Support, und ab dem Professional-Paket eine Stunde Content-Pflege inklusive, falls sich Öffnungszeiten, Preise oder Texte ändern. Das ist der Unterschied zu einem Website-Baukasten, bei dem "Wartung" bedeutet, dass Sie selbst durch ein Plugin-Update-Dashboard klicken.
Mehr dazu, warum wir grundsätzlich keinen Baukasten bauen: Warum wir kein WordPress verwenden.
Die drei Stufen – wer passt wohin
Essential eignet sich für Einzelunternehmer und kleine Betriebe, die eine digitale Visitenkarte brauchen – einen Auftritt, der Vertrauen aufbaut, aber sich nach dem Launch selten ändert. Professional ist für Firmen mit mehreren Leistungen oder Standorten gedacht, die eine echte Struktur brauchen: Startseite, Leistungsseiten, Über-uns, Kontakt, dazu lokale SEO-Optimierung für den DACH-Raum. WaaS – kein Setup-Fee, dafür höhere monatliche Rate – ist für Unternehmen, die laufend etwas an der Website ändern wollen, ohne jedes Mal eine Rechnung zu bekommen: unlimitierte Updates statt abgerechneter Einzelstunden.
| Paket | Setup | Monatlich (ab) | Passt für |
|---|---|---|---|
| Essential | ab 749€ | ab 39€ | One-Pager, digitale Visitenkarte |
| Professional | ab 1.749€ | ab 79€ | Bis 6 Seiten, inkl. lokaler SEO |
| WaaS | 0€ | ab 199€ | Laufende Änderungen, unlimitierte Updates |
Alle Preise sind "ab"-Preise für den beschriebenen Standardumfang. Details: vollständige Preisübersicht.
Warum überall "ab" vor dem Preis steht
Jeder Preis, den wir zeigen, ist ein "ab"-Preis – für exakt den Umfang, der beim jeweiligen Paket beschrieben ist. Passt Ihr Projekt in diesen Rahmen, bleibt es beim gezeigten Preis, ohne Aufpreis. Braucht es mehr – mehr Seiten als vorgesehen, eine Sonderintegration, zusätzlicher Aufwand außerhalb des Standardumfangs – wird das gegen unsere interne Preisliste bewertet und mit Ihnen besprochen, bevor irgendetwas gebaut wird. Nicht danach, nicht als Überraschung auf der Rechnung.
Was nicht im Paketpreis steckt
Auch das gehört zur Ehrlichkeit dazu: Die Pakete decken Design, Entwicklung, Hosting und technisches SEO ab – nicht automatisch Produktfotografie, professionelle Texterstellung von Grund auf, oder komplexe Individual-Integrationen wie ein maßgeschneidertes Buchungssystem. Bei Rum4You zum Beispiel blieb das bestehende WooCommerce-Backend erhalten, weil ein kompletter Neubau des Bestellsystems weder nötig noch im Sinne des Kunden war – nur das Frontend wurde neu gebaut. Solche Fälle besprechen wir im Erstgespräch offen, statt sie hinterher als Überraschung in die Rechnung zu schreiben.
Wann ein Pauschalpreis nicht passt
Wenn ein Projekt außerhalb der drei Pakete liegt – ein Shop mit sehr spezifischer Logik, eine Web-App statt einer Website, eine Migration von einem bestehenden komplexen System – sagen wir das ehrlich, statt es in ein Paket zu pressen, das nicht passt. Das kommt selten vor, aber wenn, besprechen wir den Umfang individuell, bevor irgendetwas gebaut wird.
Unsicher, welches Paket zu Ihnen passt? Die vollständige Preisübersicht zeigt alle Details im Vergleich, oder wir schauen es uns gemeinsam im kostenlosen Erstgespräch an.